2021
Großes Portrait in der Art Aurea

"Grandpa Wooley
So berühmt wie Kurt Schwitters wird er wohl nie werden. Aber ein beachtenswertes Gesamtkunstwerk hat er ebenfalls erschaffen: Wolfgang Lieglein, der sich zu Beginn seines kreativen Schaffens Wolli the Kid, später Master Wooley und am Ende Grandpa Wooley nannte. Erinnerung an einen Schmuckkünstler, der seine Berliner Wohnung in ein Gesamtkunstwerk der Pop-Art verwandelte."
Art Aurea, Ausgabe 1/2021
2020
Das letzte Foto

Wolli im Corona-Sommer 2020
Wahrscheinlich das letzte Bild von Wolli mit seinem geliebten Balkon.
2017
Wolli und Liebermann

Mit Wolli auf der Terasse der Liebermann Villa am Wannsee. Übrigens: ein echter Ausflugstipp.
Wolli liebte diesen Ort - die entspannte Atmosphäre, das Licht den Garten und vor allem den Kuchen.
2015
Das Paradies brennt

Was macht Besitz wertvoll? Nicht die Dinge selbst, sondern die Erinnerungen, die sie bewahren. Ein Gespräch von Veit Grünert mit Wolli über Kindheit, Fantasie und das Paradies im Alltäglichen. Nachzulesen hier auf der Seite "Interview".
2002
Claudia Stebler bei Wolli

In diesem Film besucht Claudia Stebler Wolli Lieglein und lässt ihn selbst durch seine Welt führen. Entstanden ist ein persönliches Porträt voller Fundstücke, Erinnerungen und überraschender Einblicke.
2002
Claudia Stebler und Wolli bei der "Brötzinger Art"

Während eines Lehrauftrags in Pforzheim lernten sich Claudia und Wolli kennen – der Beginn einer Freundschaft, die viele Jahre überdauerte. Das Foto entstand 2002 bei Claudias Ausstellung „International clothing and other true stories“ in der Brötzinger Art, einer unabhängigen Galerie für zeitgenössische Kunst in Pforzheim.
Jahrtausendwende

Während eines Lehrauftrags an der Fachoberschule Pforzheim trat Wolli als „Miss Daisy“ auf. Das Foto erinnert an seine spielerische Freude am Rollenwechsel und an ungewöhnliche Inszenierungen.
1989

"Besonders die Mode- und die Schmuck Studenten haben viel zusammen gearbeitet. Psst, ja auch! Unsere Partys waren keine normalen Partys, sondern hatten immer ein besonderes Motto. Das langweilige Pforzheim und wir Designstudenten! Wir waren ja auch nur ca. 12 Leute in einer Klasse. Es war alles überschaubar. Wolli war total offen und irgendwie skurril. Das habe ich sehr gemocht. Dabei war er überaus großzügig. Unglaublich. Natürlich hat man experimentiert in vielerlei Hinsicht. Man hat sich ja erst gefunden und sich selbst ausdrücken wollen.“ – Bernd Jackel
1989

„1989 gab es ein gemeinsames Projekt zwischen dem Mode- und dem Schmuckbereich an der Fachhochschule in Pforzheim. Eine Schmuck-Kombination hat gemeinsam mit mir eine Art Reifrock-Inszenierung erarbeitet mit Kostüm und Schmuck. Für die Show hatten wir damals Wolli geladen als ‚gezähmte Wesen‘, eine Mischung zwischen Papst und Jesus Christus darzustellen. (Francis Bacons schreiender Papst war eine große Inspiration.) Er hatte eine aufgesetzte Papstkrone auf dem Kopf, sein Körper war bis auf ein Lendentuch nackt und weiß geschminkt. Auf der Brust trug er einen Art Monstranz, die wie ein Harnisch über seinen nackten Oberkörper mit goldenen Ketten verschlungen war. Wolli hat das natürlich gefallen.“
– Jürgen Michael Probst
1989
Herbert-Hofmann-Preis

1989 erhielt Wolli Lieglein den renommierten Herbert-Hofmann-Preis. Die Jury würdigte insbesondere die fantasievolle, verspielte und zugleich eigenständige Bildsprache seiner Schmuckarbeiten.
„Phantasie, herbe und Üppigkeit dieses Schmuckes sind ein Ansatz für neue Schmuckideen und stehen in bewußtem Kontrast zu kommerziellen und Abstraktion des zeitgenössischen Schmuckes. Eine fast kindliche Freude an Glanz und Glitter, ein jugendlicher, durchaus kritischer Witz und eine keineswegs verlogene Ästhetik erschließen eine verzauberte Dimension.“